
In der Paartherapie wird die Aufmerksamkeit auf Selbstwahrnehmung, Wahrnehmung des Gegenüber und des Miteinander gelenkt. Dazu ist ein körperorientierter Zugang sehr hilfreich.Paartherapie fördert somit die Begegnung zwischen Ihnen als PartnerInnen. Was verbindet oder was trennt Sie? Was brauchen Sie für sich? Wollen Sie sich über Ihr Zusammenleben einmal klar aussprechen?
In ruhiger geleiteter Atmosphäre können Sie Ihre Sorgen und Nöte ausführlich darstellen und wir verschaffen uns im Erstgespräch einen gemeinsamen Überblick. Erste mögliche Schritte können erkannt werden. Ihre Positionen und Verantwortlichkeiten werden gleichwertig betrachtet.
Mein Ansatz
Grundsätzlich beobachten & benennen wir die emotionalen Vorgänge zwischen Ihnen. Wir versuchen Worte dafür zu finden, was Ihnen in der Beziehung fehlt & was Sie dafür tun können. Neue achtsame Zugänge suchen und alte Konflikte so gut wie möglich klären. Wichtig ist mir der Blick darauf was Ihnen gelingt (und noch gelingen wird).
Die ImpulsgeberInnen zu meiner Arbeit sind: U. Clement, David Schnarch, G. Downing, U. Geuter, Jürg Willi, J. Gottmann, Margret Hauch, Michaela Huber, Thomas Harms, Stella Resnick, Sue Johnson, D. Richardson e.a.
“Empathie und bewußte Körpererfahrung sind in meinem Arbeitsansatz wichtiger als kopflastige Gespräche und Analysen.”
Haltungen
An alle Baby-Paare und Paarbabies
Manche Paare sind gerade frisch Eltern geworden - daher nicht zu zweit sondern zu dritt. Es stellt für mich kein Hindernis dar, wenn Sie Ihr Baby mit in die Therapie bringen. Gerade auch dann, wenn das Baby vielleicht durch Ihre Not sehr unruhig geworden ist, falls die Geburt nicht so einfach war, … oder wenn es um die Neuordnung Ihrer Rollen in der Familie geht.
Mitunter führen Babies ihre Eltern in die Therapie, weil sie sehr sensibel dafür sind, wenn es den Eltern nicht gut geht. Rund um die Elternschaft können Fragen auftauchen, die eine Beziehung anfangs ziemlich fordern. Ich unterstütze Sie gerne dabei mit elternfreundlichen Terminen.
Vom Nutzen einer Paartherapie
Sind beide Partner motiviert, reichen oft wenige Sitzungen aus, wieder frischen Wind in die Beziehung zu bringen. Vielleicht treffen folgende Fragestellungen auf Sie zu.
- Diskussionen die sich “nur im Kreise drehen” - kräfteraubende Konfliktmuster,
- “rätselhafte” Signale wie z.B. körperliche Symptome und Wahrnehmungen,
- schwer zeigbare und deshalb vielleicht unerfüllte Wünsche,
- bisher unbekannte Familienthemen, … alte Geschichten,
- patchwork Situation mit störenden Ex-PartnerInnen,
- Entfremdung, Verstummen, Kälte in der Beziehung,
- eingeschlafene Lust & fehlende Nähe
- Sexualität als Teil Ihrer Lebendigkeit kann Teil einer (Paar-)Therapie, muss jedoch nicht im Mittelpunkt stehen. Darüber bestimmen Sie selbst. Sexuelle Fragen haben bei mir in einer Paartherapie immer ihren Platz.
Rollenbeschreibung als Paartherapeut
Für beide Partner*innen gleichermaßen da sein, Beobachten & Rückmelden, zu Experimenten anregen, Rahmen & Regeln entwickeln, gemeinsame Ziele finden, neue Entwicklungen verstärken, körperlich wahrnehmen und zu Reflexion anregen, ermutigen, absichern & bezeugen, aufklären, nach positiven Spuren suchen, Loben & vor allem einen liebevollen Blick.