Sexualtherapie beschäftigt sich damit, wenn Ihnen Lust & Begehren abhanden gekommen sind, wenn sich Ihr Körper beim Sex nicht gut anfühlt oder andere Beeinträchtigungen im sexuellen Erleben spwohl alleine als auch zu zweit bestehen.

Bild: römisches Liebespaar
Beim Liebesspiel in Pompeji

Sind sexuelle Wünsche nicht erfüllt oder Verletzungen spürbar geworden, macht dies immer auch etwas mit Ihrer Beziehung. Eine Beziehung in der etwas nicht stimmt macht wiederum etwas mit Ihrem seelischen Befinden und dies zeigt sich auch im Körper. Eine untrennbare Verbindung.

Weil Sexualität Teil unserer Gefühlswelt ist, hat sie viel mit prägenden früheren (Beziehungs-)Erfahrungen zu tun. Dies wird in einer Therapie wieder zugänglich. Der erlernte Bezug zum eigenen Körper - dh. die Selbstbeziehung, spielt eine wichtige Rolle für die Sexualität. Aus all diesen Zusammenhängen entsteht Lust, aber manchmal auch Leid.

Zu Sexualtherapie nachlesen

—> In meinem Praxisblog sind dazu einige Beiträge erschienen: “Wie geht Sexualtherapie?”, Scham, Selbstfürsorge , One-night-stand, Medikamente, Unlust, Medien+ Sexsucht, Pornokonsum , Trennung, Sex und Leistungsstress, Lustverlust bei Burnout etc., Wie das “Erste Mal Sex” gelang und was das für das weitere Leben bedeueten kann, vom “Geschichten vom inneren Schweinhund”. Auch das Thema Burnout kommt vor: “Burnout und Auswirkungen auf die Partnerschaft”.

“Sexualtherapie geht immer Hand in Hand mit Psychotherapie. Umgekehrt sollte in einer Psychotherapie auch die Sexualität immer einen guten Platz finden.”

Martin Geiger

Sexualtherapie erklärt

Mein Zugang ist es, zwar mit der Betrachtung (Diagnose) der vordergründigen Störungen zu beginnen - aber möglichst bald nach weiteren Zusammenhängen zu suchen. Der Suchvorgang wird breiter gemacht und wir betrachten nicht “Ansammlungen von Symptomen” - sondern Sie als einen Menschen mit allen Ebenen - als Ganzes.

An dieser Stelle könnten nun einschlägigen Diagnosen aufgezählt sein, … doch viel wichtiger ist mir eine gesundheitsorientierte Sicht und der Blick auf Ihr (vielleicht) verborgenes Potential, also auf das Gelingende.

Wie und mit wem hat “es” sich entwickelt wo liegen die Verletzungen? Gibt es Ängste oder andere Gefühle, über die in der Beziehung nicht gesprochen wird. Wichtigstes Werkzeug ist dabei das therapeutische Gespräch und besonders auch die Mittel, die das Psychodrama bietet: Symbole, Darstellung, bildhafte Sprache (… für mich fühlt es sich an wie…), Aufstellungtechniken. Aber auch Anleitungen zur Körperwahrnehmung u.a. gelangen zur Anwendung. Und es braucht etwas Geduld und Zeit.

Forschen wir gemeinsam! Es erwartet Sie daher kein isoliertes kopflastiges Trainieren von Techniken oder Rat"schläge" aus dem Therapie Manual. Stattdessen dürfen Sie auch Neues über sich lernen.

Martin Geiger

Symptome sexueller Störung - Gegner oder gar Helfer?

Plastik: Rodin der Kuss, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mus%C3%A9e_Rodin
Der bekannteste Kuss von Rodin

In der Sexualtherapie auf Basis von Psychodrama ist es möglich, dass z.B. Organe “das Sprechen lernen”. Symptome werden als wichtige Informanten und nicht als Gegner gesehen, die zu bekämpfen sind. Keine Sorge, weder müssen Sie sich dazu ausziehen noch braucht es Hausbesuche in Ihrem Schlafzimmer. Soll Ihr Partner | Partnerin mit dabei sein?

Hilfreich kann es sein, wenn die jeweilige PartnerIn mit eingeladen wird. Besonders, wenn über Anleitungen zu gemeinsamem Experimentieren gesprochen wird. Das Einbeziehen des Partners oder der Partnerin ist dann ein Muss, wenn deutlicher wird, daß die sexuelle Störung mehr mit Ihrer Beziehung zu tun hat. So können Sie auf den Weg zu einer für Sie genussvolleren Sexualität gelangen.

Meine Rolle gestaltet sich so wie im Kapitel Paartherapie: bereits beschrieben: Beobachten, Resonanz bieten, hinterfragen, humorvoll anleiten, aufklären, vermitteln,verbinden,ermuntern,loben,liebevoll wahrnehmen, auf kleine Veränderungen achten, gemeinsam ins Spüren kommen und dies teilen.

+4369917003139

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